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Diese drei Dinge benötigst du für eine eigene Webseite!

Eigene Webseite erstellen - diese drei Dinge benötigst du

Falls du dir eine eigene Webseite erstellen möchtest und überhaupt keine oder nur sehr wenig Ahnung hast, wie du dies bewerkstelligen kannst, dann bist du hier genau richtig. Natürlich kann man auch einen professionellen Dienstleister damit beauftragen, eine Webseite zu erstellen und zu betreiben, jedoch ist dies mit zum Teil hohen Kosten verbunden. Außerdem ist es in der heutigen Zeit auch ohne Programmierkenntnisse relativ einfach möglich, sich selbst eine ansehnliche Webseite zu erstellen. Welche drei Dinge hierfür prinzipiell benötigt werden, erfährst du nachfolgend.

Diese drei Dinge werden benötigt

Gleich vorweg muss ich gestehen, dass ich eine wichtige Sache unterschlagen habe: die Idee, das Konzept, den Plan oder wie auch immer du das nennen möchtest. Ohne das macht eine eigene Webseite natürlich wenig Sinn. Es muss ja schließlich einen Grund geben, weshalb man etwas der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen möchte. Sei es eine private Homepage, auf der Familienbilder präsentiert werden, eine Webseite für die eigene Firma oder ein Blog, mit dem man anderen Leuten weiterhelfen möchte. Es gibt viele Gründe für eine eigene Webseite und du solltest deinen Grund kennen.

Aber kommen wir nun zum eigentlichen Thema dieses Artikels. Wenn du dich also dazu entschlossen hast, eine eigene Webseite zu erstellen, dann benötigst du prinzipiell drei Sachen:

Eine eigene Internetadresse

Dieser Punkt dürfte dem meisten Leuten klar sein. Denn der Nutzer muss ja schließlich auch irgendwie die Webseite aufrufen können, indem er eine Internetadresse in seinen Browser eintippt. Theoretisch gibt es hierfür drei (mehr oder weniger) sinnvolle Möglichkeiten:

  • IP-Adresse
  • Domain
  • Subdomain

IP-Adresse

Fangen wir einmal mit der einfachsten und unpraktischsten Variante an: der IP-Adresse. Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, erhält eine individuelle Adresse, über die es erreichbar ist.

IP-Adresse: 192.168.2.153

Ein Webserver, also ein Computer, der dauerhaft mit dem Internet verbunden ist und eine Webseite zur Verfügung stellt, ist über diese IP-Adresse erreichbar. Somit könnte man einfach diese kryptische Adresse verwenden, um eine Webseite aufzurufen. Allerdings ist dies sehr unpraktikabel, da sich niemand diese Adresse merken wird und außerdem ist es auch möglich, dass sich die IP irgendwann ändert. Aus diesen Gründen benötigen wir bessere Methoden.

Domain

Üblicherweise verwendet man für die Adressierung der Webseite eine eigene Domain. Dieser Blog ist beispielsweise über die Domain www.homeconstructor.net erreichbar.

Domain: www.homeconstructor.net

Soetwas können sich die Menschen merken und des Weiteren kann dadurch auch problemlos die IP-Adresse des Server verändert werden, da man nur dafür sorgen muss, dass die Domain stets auf die aktuelle IP-Adresse verweist.

Eine Domain kann nicht wirklich gekauft, sondern lediglich bei einem Anbieter gemietet werden. Solange man eine bestimmte Domain besitzen möchte, muss man jährlich einen bestimmten Betrag investieren. Die Höhe der Kosten variiert von Anbieter zu Anbieter und ist außerdem abhängig von der Domain-Endung (*.de, *.com, *.net,...). Eine Übersicht über die bekanntesten Domain-Anbieter findest du hier.

Subdomain

Eine weitere Möglichkeit ist es, eine Subdomain zu verwenden. Als Beispiel nehmen wir einfach einmal example.wordpress.com. Dies ist einfach eine Unterdomain von der Hauptdomain wordpress.com.

Subdomain: example.wordpress.com

Der einzige Vorteil einer solchen Subdomain ist im Grunde genommen der Preis. Solch eine Subdomain bekommt man üblicherweise sehr kostengünstig oder gar kostenlos. Zum Teil finanzieren sich solche Anbieter jedoch auch mit Werbung, welche dann auf deiner für dich "kostenlosen" Seite geschaltet wird. Generell ist von solch einer Subdomain eher abzuraten - man ist einerseits abhängig vom Anbieter und andererseits wirkt dies einfach unprofessionell und ist nicht wirklich individuell.

Ein eigener Webspace

Speicherplatz auf Webserver

Der zweite essentielle Punkt auf der Liste ist der Webspace. Eine Domain allein nutzt einem noch nicht viel, denn man benötigt natürlich auch noch Speicherplatz auf einem Webserver. Hier gibt es natürlich wieder unterschiedliche Möglichkeiten. Wenn man viel Rechenleistung benötigt, dann ist evtl. ein eigener Server angebracht. Hier gibt es wiederum mehrere Unterteilungen - wen es interessiert, der liest sich am besten das hier durch.

Gerade für den Anfang ist normalerweise ein sogenanntes Shared Hosting-Paket am sinnvollsten. Hier teilt man sich einen Server mit anderen Kunden; eine etwas genauere Erläuterung ist ebenfalls im vorhin genannten Link zu finden. Auf jeden Fall ist das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Shared Hosting-Paketes gerade für Anfänger unschlagbar. Die bekanntesten Anbieter sind auf dieser Seite aufgelistet.

ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider
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Webseiteninhalt

Was natürlich noch fehlt, ist die Webseite an sich. Diese kann z.B. einfach aus statischen HTML-Seiten bestehen oder auch durch PHP oder andere Programmiersprachen dynamisch erzeugt werden. Glücklicherweise muss man in der heutigen Zeit für eine eigene Webseite nicht mehr unbedingt programmieren können, da es eine Menge an "Baukästen" gibt, mit denen man sich seine Seite "zusammenklicken" kann. Im Grunde genommen muss man sich nur noch entscheiden, welches fertige Content-Management-System (CMS) man verwenden möchte und schon kann es losgehen. Das CMS lädt man sich auf den eigenen Webspace, anschließend ruft man diesen mit der eigenen Domain auf und richtet sich die Seite entsprechend ein.

Fazit und praktische Umsetzung

Theoretisch wissen wir jetzt, welche Dinge man alles benötigt, um sich eine eigene Webseite zu erstellen. Mit einer eigenen Domain, einem Webspace und dem Webseiteninhalt hat man alles Nötige beisammen. Bei so gut wie allen Webspace-Anbietern sind eine oder mehrere Domains inklusive, sodass man dies nicht voneinander getrennt bestellen muss. Bezüglich der Anbieter hat man die Qual der Wahl: empfehlen kann ich auf jeden Fall All-Inkl.

Wie du bei All-Inkl ein Webhosting-Paket in 7 Schritten buchen kannst, erfährst du hier.
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Erstellt am 20.09.2017 | Zuletzt geändert am 05.10.2017